Auch … hätte einen Davidstern getragen

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Wormser Kulturzentrum
Von: Saur, Wilfried
Worms-Verlag, 2015, 24 S., zahlr. Abb., ca. 15x15 cm, geheftet

ISBN: 978-3-944380-40-7

4,00 €

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Die Ausstellung „Auch … hätte einen Davidstern getragen“ wurde vom Filmemacher und Maler Wilfried Saur in Zusammenarbeit mit dem Goetheinstitut und dem Slowakischen Nationalmuseum für das Jüdische Museum in Bratislava konzipiert und seitdem mehrfach erweitert. Mit dem Bilderzyklus, der unter anderem Porträts von Anna Seghers, Marc Chagall und Kurt Tucholsky enthält, präsentiert Saur Personen, die das kulturelle Leben ihrer Zeit geprägt haben und als Juden nur durch das Exil der Naziverfolgung entgehen konnten. Der Künstler versteht diese Bilderserie als Denkanstoß und als Schlüssel für Erinnerungsarbeit, denn der Zyklus ist auch Dokument dessen, was geschehen ist und sich – wann und wo immer – wiederholen kann.

Die einzelnen Bilder werden zu einem Porträt europäischer Kultur verdichtet, die sich in Deutschland zentriert und uns geprägt hat. Der gelbe Stern ist in diesem Fall nicht als Stigma zu betrachten, sondern führt als roter Faden durch den Bilderzyklus
 

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Autor/in

Wilfried Saur, 1940 geboren, lebt als Maler und Filmemacher in Osthofen bei Worms. Er machte eine Ausbildung zum Filmkameramann beim ZDF und drehte über hundert Reportagen und Dokumentarfilme, die unter anderem mit dem US-Medienpreis „Global Media Award“, dem „Prix Jeunesse“ und dem Deutschen Medienpreis ausgezeichnet wurden. Neben seiner Arbeit als Kameramann malt Saur und präsentiert seine Werke seit 1993 auf vielen Einzel- und Gruppenausstellungen. Seine Malerei wurde lange Zeit von Kriegserlebnissen und der zunehmenden Verelendung der Dritten Welt beeinflusst. Filmarbeiten in der Jüdischen Gemeinde Prag und die filmische Aufarbeitung eines Todesmarsches in Polen mit der Künstlerin Sigrid Sigurdsson führten zu neuen Themen in seiner Malerei.



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